Jungspechte 2015 Feuriger Bastelnachmittag Samstag, 28. November An diesem Nachmittag stellten wir Drahtfiguren her, welche wir im Feuer ausbrannten. Zuerst machten wir eine Form aus Karton oder eine Zeitungskugel und umwickelten diese dann mit Blumendraht. Als wir zwei, drei Sachen gemacht hatten, gingen wir nach draussen, wo Tanja in einer Feuerschale ein Feuer angezündet hatte. Wir legten unsere Sachen in das Feuer und dann verbrannte die Zeitung und der Karton. Zurück blieb nur das Drahtgeflecht. Wieder im Werkraum verzierten und schmückten wir unsere Gegenstände mit allerlei kleinen Sachen. So entstanden richtige Kunstwerke! “Lebewesen im Bach / Fischen” Mittwoch, 5. August Dieser Anlass fand in Ormalingen statt und wurde organisiert vom Fischverein Oberbaselbiet. Die drei Männer haben drei Posten vorbereitet, an welchen wir viel erfuhren über das Thema Fischen mit allen Utensilien, übers Fliegen binden und die Lebewesen im Bach. Nach dem Zvieri machten wir noch einen Gruppen-Wettbewerb: Jedes Kind musste versuchen beim ersten Posten Gummifischli in einen Korb zu werfen. Beim zweiten Posten musste man mit der Angelrute ein Gewicht in einen Eimer “runterschwingen”. Das machte wirklich Spass! “Junge Waldkäuze beringen” Samstag, 18. April An diesem Nachmittag konnten wir dabei sein, wie vier junge Waldkäuze beringt wurden. Sie waren hoch oben im Nistkasten, die Mutter der Jungen war schon gefangen in einem dunklen Käfig. Das könnte sonst gefährlich werden! Ueli Schaffner erzählte uns viel Interessantes über die Waldkäuze. Die Jungen wurden gewogen und die Flügellängen gemessen bevor sie beringt wurden. Danach brachte sie Ueli wieder in ihr Nest. Erst dann holte er die Mutter aus dem Auto und wir konnten den erwachsenen Waldkauz noch streicheln und von nah betrachten. Zum Schluss brätelten wir noch in der Nähe Würste und es gab noch Bauernbrot und Schokolade. Wir haben viel gelernt und erlebt an diesem Nachmittag! Weekend auf der Ulmet Höchi Weekend vom 24./25. Oktober Die ‚Jugendgruppe Jungspechte’ machte einen zweitägigen Ausflug zur Vogelberingungsstation Ulmethöchi. Die elf Kinder schrieben am Schluss über das Erlebte: „Am Anfang wurde unser Nachtgepäck von einem Auto entführt, danach wurden wir von einem unbekannten Zug nach Liestal verfrachtet. Nach einer Busfahrt nach Reigoldswil liefen wir zur Gondelbahn, die unheimlich schwankte. Oben angekommen froren wir sehr, da es windete. Nach einer Wanderung mit schöner Aussicht assen wir Mittagessen und spielten noch Spiele. Wir gingen weiter und als wir bei der Vogelstation ankamen, staunten wir über den wunderschönen Anblick, der uns erwartete... Wir alle fanden die Vogelbeobachtung sehr spannend, vor allem das Beringen! Die häufigsten Vögel waren Blaumeisen. Die Leute kamen fast nicht nach mit Beringen, weil es zu viele Vögel waren, der ganze Wagen hing voll Säcklein mit Vögeln! Dann hat uns der Beringer erklärt, wie man einen diesjährigen und älteren Vogel unterscheidet. Leider waren es so viele Vögel, dass wir nicht alle sehen konnten. Wir gingen rüber zum Bauernhof, wo wir in der Scheune im Stroh übernachten konnten. Nachdem wir unser Nachtlager parat hatten, spielten wir noch. Zum Nachtessen haben wir im Wald grilliert. Wir haben Würste und Schlangenbrot gegessen. Es war schnell ganz dunkel. Am Abend haben wir dann im Stall noch Stadt, Land, Fluss gespielt und Zweifränkler-Chlopfe. Nach einem langen Spielabend sanken wir alle relativ müde auf unser Strohlager. Da noch geredet wurde, schliefen nicht alle sofort ein. Ich weiss zwar nicht, wie die anderen schliefen, aber da bei meinem Kopf ein Mäuseloch war, schlief ich wenig. Die Nacht war sehr toll! Am Sonntag standen wir um 6 Uhr morgens auf und gingen zur Beobachtungsstelle. Jetzt konnten wir auch mal zu den Netzen. Wir sahen sogar mehrere Wintergoldhähnchen – den kleinsten Vogel von Europa! Er wiegt nur 5 Gamm. Zum Zmorgen gab es dann Brot und Konfi. Es war imposant, die Vogelschwärme zu beobachten. Ein Mäusebussard flog über unsere Köpfe und verschwand dann im Nebel... Auf dem Heimweg hatten wir wieder super Wetter. Wir machten noch eine Wanderung nach Reigoldswil.“ Jael, Julia, Sarah, Maria, Perrin, Merlin, Tim, Jonathan, Danja, Leony Chantal zum Vogelzug: „Die Vögel ziehen in den Süden, weil sie im Norden keine Nahrung mehr finden. Die Vogelstation beringt die Vögel, damit sie sehen, wohin und wie lange die Vögel fliegen. Sie fangen die Vögel in hauchdünnen aufgehängten Netzen. Die Goldhähnchen flogen fast immer hindurch, weil sie so klein sind.“